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Reiseführer Icod de los Vinos

Icod de los Vinos

Icod de los Vinos

Icod de los Vinos ist nicht nur ein hübsches Städtchen im Norden der Kanareninsel Teneriffa, sondern auch eine Gemeinde, die sich vom Meer bis hoch zum Teide erstreckt. Oft kann man nicht richtig sagen, ob es sich bei einer Ortschaft nun um ein eigenständiges Dorf oder einen Vorort der Stadt Icod handelt.

Obwohl es in der Ortschaft einige Sehenswürdigkeiten gibt, ist sie nicht touristisch überlaufen. Die Stadt Icod gehört zu den ältesten Orten der Insel (gegründet 1501) und man kann noch heute viele Herrenhäuser der vergangenen Jahrhunderte sehen. Eine architektonische Besonderheit sind die alten, aufwendig gefertigten Holzbalkone, die man an verschiedenen Stellen bewundern kann. Die hübschen Balkone und Holzfenster kann man beispielsweise am Rathaus (Ayuntamiento) sehen, denn dieses Gebäude gehört zu den ältesten der Stadt.

Im Stadtkern befinden sich verschiedene Parkhäuser, wo man das Auto parken und alles weitere zu Fuß erkunden kann. Hier gibt es, neben den Sehenswürdigkeiten wie dem Drachenbaum, der Kirche und dem Schmetterlingspark, zwei (Haupt-)Einkaufsstraßen mit verschiedene Geschäften und Lokalen, die zu einem Einkaufsbummel und zum Verweilen einladen. Besonders die Mittagszeit zwischen 13:00 und 16:00 Uhr, wenn die meisten Geschäfte Siesta machen, bietet sich für die Einkehr in einem Restaurant oder einer Bar an.

Ausblick auf Teide, Icod de los Vinos

Eine Besonderheit von Icod de los Vinos ist die traumhafte Lage direkt am Fuße des Teides. An vielen Stellen hat man einen guten Blick auf den größten Berg Spaniens, es sieht aus, als sei er zum Greifen nahe.

 

Sehenswürdigkeiten

Der Drachenbaum - Drago Milenario

Drago Milenario

Der Drachenbaum Drago Milenario (Dracaena draco) ist das Wahrzeichen der Stadt Icod de los Vinos. Man sagt er sei über 1.000 Jahre alt, aber es gibt Wissenschaftler, die ihn auf maximal 600 Jahre schätzen. Drachenbäume zählen zu den Spargelgewächsen, daher weißt er keine Jahresringe auf, so daß man sein Alter nicht genau bestimmen kann. Der Drago von Icod beeindruckt mit einer Höhe von etwa 20 Metern und einem Stammumfang von ca. 6 Metern.

Es ranken sich viele Legenden um die Drachenbäume, die oft auf die Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas, zurückgehen. Dem Saft der Bäume werden heilsame Wirkungen nachgesagt und wahrscheinlich erhielt die Art auch Ihren Namen nach diesem Saft, der bei Kontakt mit der Luft eine rötliche Färbung annimmt und als Drachenblut bekannt ist.

Wer den Drachenbaum in Icod de los Vinos sehen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man ihn von dem Platz an der Kirche, der Plaza de la Iglesia de San Marcos, gut sehen und fotografieren. Andererseits kann man den Park besuchen, in dem sich der Baum befindet. Ob sich der Eintrittspreis für den Parque del Drago lohnt, hängt sicher von dem individuellen Interesse an einheimischen Pflanzen ab. Sein Standort ist gut ausgeschildert und es gibt ein großes Parkhaus in der Nähe.

Iglesia de San Marcos

Iglesia de San Marcos

Die Kirche Iglesia de San Marcos befindet sich auf dem gleichnamigen Platz, in unmittelbarer Nähe zum Schmetterlingspark Mariposario und dem Drachenbaum.

Die unter Denkmalschutz stehende Kirche wurde im 16. Jahrhundert mehrfach vergrößert, angefangen hatte alles mit einem Anbau an eine im 15. Jahrhundert errichteten Kapelle. Heute ist sie mit einem rechteckigen Grundriss in drei Schiffe mit insgesamt acht Kapellen unterteilt.

Im Inneren befinden sich zahlreiche Skulpturen und andere Kunstschätze. Mit viel Liebe zum Detail wurde der Barockaltar mit silbernen Elementen verziert.

Besonders beeindruckend sind die alten Holzarbeiten, die sich in der gesamten Kirche finden. Die Decke der Kirche wurde aus widerstandsfähigem Tea-Holz, dem Kernholz der Kanarischen Kiefern, gefertigt. Schiff und Kapellen verfügen über Kassettendecken im Mudéjar-Stil.

Angeschlossen an die Kirche ist ein kleines, aber interessantes Museum, das Museo de Arte Sacro. Unter anderem befindet sich hier das größte Silber-Kreuz der Welt, das aus Kuba stammt und vor allem wegen seiner filigranen Machart als eine Besonderheit gilt. Es ist 2,45 m hoch und wiegt 48.300 Kg. Der Priester Don Nicolás Estevez Borges, der in Icod de los Vinos geboren wurde, schenkte der Kirche dieses Kreuz.

Auf dem Platz, der die Kirche umgibt, sind viele subtropische Pflanzen, wie beispielsweise Gummibäume (Ficus elasticus) und Birkenfeigen (Ficus benjamina) zu sehen - allerdings viel größer als man sie von zu Hause kennt. Der Platz wird entweder Plaza de San Marcos oder auch Plaza de Andrés de Lorenzo Cáceres genannt. Auf den zahlreichen Bänken kann man entspannt die Landschaft genießen. Wer eine Pause einlegen möchte, kann außerdem in der Bar halt machen. Für Familien gibt es direkt nebenan einen kleinen Kinderspielplatz, so daß die Kleinen sich austoben können, während die Eltern es sich in der Bar gemütlich machen.
Rund um den Platz findet man außerdem zahlreiche Bodegas, Weinstuben, in denen man den einheimischen Wein probieren kann. Ebenso gibt es hübsche Souvenirläden, die für jeden Geschmack etwas bieten.

Lavahöhle Cueva del Viento

Cueva del Viento

Die Lavahöhle Cueva del Viento ist die fünftgrößte Lavahöhle der Welt und die längste Europas, denn die vier größeren befinden sich alle in Hawaii. Der Eingang zur Höhle befindet sich im gleichnamigen Vorort, oberhalb des Stadtkerns.
Die Entstehung der Höhle liegt etwa 27.000 Jahre zurück als der Pico Viejo, ein Vulkan, der sich neben dem Teide befindet, ausgebrochen ist. Im Inneren herrscht ein ständiger, leichter Wind, daher hat sie auch ihren Namen, denn Cueva del Viento bedeutet Höhle des Windes.
Bisher sind 18 Kilometer erfaßt worden, aber die Erforschung geht ständig weiter. Die Lavaröhren sind ein wahres Labyrinth, das sich über drei Etagen erstreckt. Aktuell suchen die Forscher nach einer Verbindung zwischen zwei Teilen des Höhlensystems - sollten sie diese finden, würde die Cueva del Viento sogar die viertgrößte Lavahöhle der Welt werden.
Auch biologisch ist die Höhle sehr interessant, denn es wurden und werden immer neue Tiere entdeckt. Neben Neuentdeckungen von lebenden Tieren gehören auch Fossilien und Funde von Überresten bereits ausgestorbener Arten, wie der Kanarischen Riesenratte.
Seit 1998 steht die Höhle Cueva del Viento unter dem besonderen Schutz der Kanarischen Regierung. Als spezielles Naturreservat soll sie vor äußeren Einflüssen des Menschen besonders geschützt werden.

Ein Teil der Vulkanhöhle ist für Besucher in einer geführten Besichtigung mit maximal 16 Personen zugänglich. Die etwa 2½ Stunden dauernden Touren können in verschiedenen Sprachen gebucht werden. Sie beginnen in dem Besucherzentrum der Höhle, wo man als Einstieg einen interessanten Videofilm mit begleitenden Erklärungen vorgeführt bekommt. Danach geht es mit einem Shuttlebus in die Nähe des Eingangs zur Höhle. Der Fußweg zum Eingang (und später zurück zum Bus) führt durch die umgebende Landschaft. Hier sieht man die oberirdische Vulkanwelt und bekommt einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Einheimischen, immer interessant von den mehrsprachigen Höhlenführern erklärt. Man sieht geologische Besonderheiten, einen alten Dreschplatz, Ruinen von landwirtschaftlichen Gebäuden und geht über den alten "Camino real", den "Königsweg", der in früheren Zeiten eine wichtige Verbindungsstraße war. So erfährt man viel wissenswertes über den Vulkanismus der Insel und die traditionelle Lebensweise der Einheimischen.

Die Höhle selbst wurde nicht mit einer Beleuchtung ausgestattet, wie das oft der Fall ist. Die Besucher der Tour werden mit Helmen und Stirnlampen ausgestattet, so kommt man sich wie ein richtiger Höhlenforscher vor. Außerdem wird der ursprüngliche Flair der Vulkanhöhle erhalten, was besonders deutlich wird, wenn alle Besucher still sind und die Lampen ausschalten, um die Dunkelheit wirken zu lassen.

Besonders erwähnenswert ist noch, daß es sich bei den Höhlenführern nicht um "irgendwelche Studenten" handelt, die "ihren Text auswendig gelernt haben", sondern zum großen Teil um Fachleute aus verschiedenen Gebieten, darunter ausgebildete Fremdenverkehrsführer für Höhlen, Biologen und Speläologen.

Um an der Tour teilnehmen zu können, muß man festes Schuhwerk tragen und trittsicher sein. Kinder müssen mindestens 5 Jahre alt sein.

Ticket müssen online vorbestellt werden!

Tel.: +34 922 815 339
Adresse: C/ Los Piquetes 51, 38430 Icod de los Vinos

Mehr Infos unter: www.cuevadelviento.net

Puppenmuseum Artlandya

Puppenmuseum Artlandya

Das Puppenmuseum Artlandya befindet sich in dem höher gelegenen Santa Bárbara, einem Vorort von Icod de los Vinos. Es ist einfach zu erreichen, da der Weg gut ausgeschildert ist.
Untergebracht ist das Museum in typisch kanarischen Häusern auf einer Finca mit subtropischen Garten. In verschiedenen Ausstellungsräumen kann man die über 600 Puppen und Teddys bestaunen. Die ausgestellten Charakterpuppen wurden von über 40 international bekannten Künstlern hergestellt. Ebenso sind die Teddys Werke verschiedener Designer.
Neben den Ausstellungsräumen gibt es eine Puppenwerkstatt, in der man viel wissenswertes über die Herstellung von Puppen erfahren kann. Außerdem bietet der Verkaufsladen limitierte Puppen und Teddys sowie verschiedenes Kunsthandwerk an.

Mundo Munecas S.L.
Camino el Moleiro 21
38430 Icod de los Vinos

Schmetterlingshaus Mariposario del Drago

Mariposario del Drago

Das Schmetterlingshaus Mariposario del Drago befindet sich unterhalb des Platzes der Kirche Iglesia de San Marcos und ist von dort aus auch zu sehen. Außerdem ist es nur wenige Meter vom bekannten Drachenbaum entfernt.
Nach der Eröffnung im Juni 1997 war der Schmetterlingspark das erste Zentrum Spaniens, das sich ausschließlich den Schmetterlingen gewidmet hat.
Im Innern des Schmetterlingparks erwarten den Besucher tropische Pflanzen und über 800 Schmetterlinge aus allen tropischen Teilen der Welt. Neben den freifliegenden Schmetterlingen gibt es Brutstationen, die die verschiedenen Stadien der Entwicklung einer Raupe zum Schmetterling zeigen. Die unzähligen Schmetterlinge bezaubern den Besucher durch die schillernden Farben und ihre teilweise imposante Größe. Während die kleinsten Schmetterlinge nur etwa 2 cm klein sind, bringen es die größten Exemplare auf stattliche 30 cm.
Im unteren Bereich erwartet die Besucher ein Saal, in dem es zahlreiche Informationstafeln in verschiedenen Sprachen gibt, die über die Zucht und andere Themen rund um Schmetterlinge informieren.

Öffnungszeiten:
- Sommer: 10:00 - 19:00 Uhr
- Winter: 10:18:00 Uhr

Guanchenmuseum Mundo Guanche

Museum Mundo Guanche

Im Einkaufszentrum La Magalona in der Straße Calle Pez befindet sich das Guanchenmuseum Mundo Guanche. Dieses Museum beschäftigt sich mit der Kultur und Lebensweise der Ureinwohner Teneriffas, den Guanchen. Liebevoll gestaltete Figuren zeigen Szenen aus dem alltäglichen Leben und von kulturellen Zeremonien. Verschiedene Exponate sind ausgestellt und in verschiedenen Sprachen erklärt. Obwohl das Museum nicht sehr groß ist, bietet es sehr ausführliche und gut verständliche Informationen. Auch für Familien mit Kindern lohnt sich ein Besuch in diesem kurzweiligen Museum.

 

Ausflugsziele in der Umgebung

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die Icod de los Vinos selbst zu bieten hat, gibt es in der Umgebung einige Städtchen und Dörfer, die einen Besuch lohnen. Selbst die bekannte Touristenstadt Puerto de la Cruz ist nur etwa eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt.

Garachico

Garachico

Garachico erreicht man von Icod de los Vinos aus über die TF-42 in etwa 10 Minuten. Es liegt westlich von Icod in Richtung Buenavista del Norte. In diesem gemütlichen Ort findet man zahlreiche alte Herrenhäuser, denn nach der Eroberung der Insel Teneriffa im 15. Jahrhundert war der Hafen von Garachico der wichtigste an der Nordküste. Vorallem der Anbau, die Verarbeitung und der Handel mit Zuckerrohr verliehen der Stadt großen Reichtum. Die Altstadt fasziniert mit traditionellen Häusern und den kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster.
Interessante Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Iglesia de Santa Ana oder die Festungsanlage Castillo de San Miguel mit einem kleinen Museum. Zum Baden laden die Meerwasserschwimmbecken El Galetón neben dem Castillo ein, die über befestigte Gehwege direkt an den Lava-Felsen zu erreichen sind. In den umliegenden Bars und Restaurants kann man die einheimische und internationale Küche genießen.

El Tanque

El Tanque ist über die neue Schnellstraße von Icod aus in etwa 10 Minuten zu erreichen. Auf durchschnittlich 500 Metern Höhe ist die Ortschaft ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen durch die wundervolle Landschaft. Der Ort selbst strahlt eine verschlafene Ruhe aus.
Eine Besonderheit von El Tanque ist die Kamelfarm Camello Center am Ortsausgang. Hier kann man einen Kamelritt unternehmen, denn die Kamele können insgesamt zwei Personen in Sitzen zu ihrer rechten und linken Seite transportieren.
Im Ortskern befinden sich zahlreiche Geschäfte und Lokale, wie verschiedene Bars und Restaurants. Man sagt, hier gebe es die besten Pizzerien der Insel.

San Juan de la Rambla

San Juan de la Rambla erreicht man von Icod de los Vinos aus über die TF-42 in Richtung Puerto de la Cruz in etwa 10 Minuten. Der kleine, verträumte Ort hat einige alte Herrenhäuser mit den typischen Holzbalkonen zu bieten. Den zentralen Platz stellt die Kirche mit dem dazugehörigen Dorfplatz dar. In diesem idyllischen Fischerdorf kann man das traditionelle Leben der Einheimischen erleben.
Neben dem Fischfang gehören der Anbau von Wein und Bananen zum Haupterwerb der Einwohner, so ist das Örtchen in eine landschaftliche Umgebung von Feldern und Terrassen eingebettet.
Direkt an der Nordküste gelegen, bieten sich hier ein paar Bars und Restaurants, in denen man den fangfrischen Fisch und andere Spezialitäten genießen kann.
Ein besonderer Tipp ist das Finca-Hotel San Juan, das sich auf einer Höhe von etwa 200 Metern oberhalb des Dorfkerns befindet. Man braucht nur die Hauptstraße hinauffahren und der Beschilderung folgen. Hier wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet angeboten, das unter anderem aus selbst angebautem Obst und Gemüse der Finca besteht. In einem herrlichen Ambiente kann man den phantastischen Ausblick auf die Küste und den Teide genießen.

 

Strände und Charcos

Baden in Icod de los Vinos

Der Strand Playa San Marcos ist eine kleine Fischerbucht mit schwarzem Sandstrand. Es ist der einzige Strand in Icod de los Vinos, aber es gibt auch in der näheren Umgebung weitere Strände und Bademöglichkeiten. Ein besonderes Highlight in der Umgebung sind die Charcos, natürliche Becken, die sich an der Küste gebildet haben und mit Meerwasser gefüllt sind.
WICHTIG: Man sollte unbedingt die Fahnen beachten und bei starkem Wellengang lieber nicht baden - der Atlantik ist mit seiner Kraft nicht zu unterschätzen!

Playa San Marcos

Playa San Marcos

Die San-Marcos-Bucht ist bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Sie befindet sich wenige Kilometer unterhalb der Innenstadt. Die geschützte Bucht bietet sich für ein erfrischendes Bad im Atlantik an. Der Strand verfügt über sanitäre Anlagen und wird von einem Bademeister überwacht.
Direkt neben dem Strand befindet sich der Fischerhafen, der für fangfrischen Fisch sorgt. Als Besonderheit werden die Fischerboote hier mit einem Kran zu Wasser gelassen.
Eine Empfehlung sind die Fischgerichte in den verschiedenen Restaurants, denn der Fisch kommt jeden Morgen frisch am Hafen an. Einige Restaurants befinden sich auf den letzten Stück der Sackgasse, die in die Bucht führt, andere an einem seitlichen Fußweg und wieder andere direkt am Strand. Hier hat man die Qual der Wahl. Aber auch wer keinen Fisch mag, findet auf den Speisekarten sicherlich etwas, denn es werden nationale und internationale Gerichte angeboten.
Die meisten Lokale sind sowohl Restaurant, wie auch Café/Bar, so daß man sich auch einfach auf ein Getränk dort niederlassen kann. Mit einem wundervollen Blick auf das Meer läßt sich der Kaffee, der Wein, das Bier oder jedes andere Getränk nochmal so gut genießen.

Caletón de Garachico

Caletón de Garachico

In Garachico gibt es zwar einen kleinen Strand und ein Schwimmbad direkt am Meer, aber etwas besonderes sind die Naturschwimmbecken, die sich direkt neben der Festung Castillo de Garachico befinden. Hier wurden Wege, Treppen und Liegeplätze direkt in die Lava-Felsen integriert.

Charco del Viento

Der Charco del Viento gehört zur Gemeinde La Guancha, liegt östlich von Icod de los Vinos, und ist von der Küstenstraße TF-42 ausgeschildert. Ein längerer Weg führt durch Bananenplantagen bis man einen kleinen Parkplatz erreicht. Von dort gelangt man über einen Fußweg zu den Wasserbecken an der Küste. Hier gibt es keine sanitären Anlagen und keinen Bademeister. Der Charco wird hauptsächlich von Einheimischen frequentiert.

Charco de La Laja

In San Juan de la Rambla befinden sich die Naturschwimmbecken Charco de La Laja. Sie sind über einen kleinen Wanderweg erreichbar. Auf dem Weg kann man die unvergleichliche Umgebung der vulkanischen Natur bewundern. Hier hat die Lava natürliche Becken entstehen lassen, die zum Baden im klaren Wasser einladen. Meistens ist das Meer hier ruhig, aber es kann auch heftiger Wellengang herrschen, so daß Vorsicht geboten ist.

 

Feste

Wie auf den gesamten Kanaren wird auch in Icod de los Vinos gerne gefeiert. Dabei ist es egal, ob es sich um einen spanischen, kanarischen oder lokalen Feiertag handelt, die Feste werden gefeiert, wie sie kommen.

Januar

Im Jahresverlauf ist die erste große Fiesta der 7. Januar, wenn traditionell die Heiligen Drei Könige den Kindern die Weihnachtsgeschenke bringen. In Icod gibt es abends einen großen Umzug durch die Stadt, wobei die Heiligen Drei Könige auf Kamelen bis zur Kirche reiten. Dort wird anschließend ein Krippenspiel oder ähnliches aufgeführt.

Februar

Weiter geht es am 2. Februar mit der Fiesta de Nuestra Señora de Candelaria, ein Fest zu Ehren der Jungfrau Candelaria, die die Schutzheilige von Teneriffa (und allen Kanarischen Inseln, das wird aber im August gefeiert) ist. Besonders der Vorort Candelaria ist zu dieser Zeit hübsch geschmückt und auf dem kleinen Platz wird abends und nachts gefeiert und getanzt.

Karneval wird auf den gesamten Kanaren zu unterschiedlichen Zeiten gefeiert. In Icod de los Vinos findet der große Umzug meist am Sonntag vor Rosenmontag statt, aber man sollte sich am besten gezielt informieren, wann welche Veranstaltung stattfindet. Neben dem Coso, dem großen Umzug, ist auch die Beerdigung der Sardine, die das Ende der Karnevalszeit bedeutet, sehr sehenswert, denn die Sardine wird von vielen "männlichen Witwen" und großen Wehklagen begleitet.

März

Am 25. März ist Día de San Marcos, der Tag zu Ehren von San Marcos. An vielen Stellen gibt es Feierlichkeiten, aber besonders in und an der San-Marcos-Bucht.

April

Die Osterzeit fällt meistens in den April und wird auch auf den Kanarischen Inseln groß gefeiert. Die Semana Santa, die Heilige Woche, wie Ostern auf den Kanaren genannt wird, bietet viele religiöse Festlichkeiten, wie Messen und Prozessionen.

Mai

Wie auch in Deutschland wird auch in ganz Spanien der 1. Mai als Tag der Arbeit, Día del Trabajo, zelebriert. Dieser Feiertag ist aber nichts im Vergleich zum 31. Mai, dem Tag der Kanaren (Día de Canarias). Dieser regionale Feiertag wird mit zahlreichen Festlichkeiten begangen. Oft gibt es Fiestas mit typisch kanarischen Spezialitäten und man sieht viele Einheimische in ihrer Tracht, die übrigens von Ort zu Ort variiert.

Juni

Zu Fronleichnam (Corpus Cristi) gibt es wieder, wie auch zu Ostern, viele Messen und Prozessionen. Eine Besonderheit der Insel Teneriffa sind die Blumen- und Sandteppiche, die aber hauptsächlich in La Orotava Tradition haben.
Richtig groß wird dann wieder in der Nacht vom 23. auf den 24. Juni die Johannisnacht, Noche de San Juan, gefeiert. Bei diesem fröhlichen Fest ist es in Icod de los Vinos Tradition im Fackelzug von einer kleinen Siedlung bis zum Strand zu laufen. Ist man mittendrin, ist die Stimmung genauso beeindruckend, wie der Fackelzug an sich, wenn man ihn von einiger Entfernung aus beobachtet. In der höher gelegenen Ortschaft El Amparo gibt es ebenfalls einen Fackelzug und es wird ein großes Herz angezündet, das man von unten Richtung Strand ebenfalls sehen kann. Am Strand werden dann Feuer entzündet, gebadet und mit Musik die ganze Nacht bis zum Morgen durchgefeiert.

Juli

Am 16. Juli wird die Schutzheilige der Fischer, Nuestra Señora del Carmen, geehrt. Die Fiesta im nahegelegenen Touristenort Puerto de la Cruz ist zwar größer und aufwendiger, aber auch am Strand Playa de San Marcos wird die Schutzheilige gefeiert.

August

Nuestra Señora de Candelaria, die schon am 2. Februar als Schutzheilige Teneriffas gefeiert wurde, wird nun am 15. August als Patronin der Kanaren geehrt. Wie auch im Februar finden die meisten Feierlichkeiten in dem kleinen Vorort Candelaria statt.
Nur wenige Tage später, am 25. August, wird in dem Vorort Santa Bárbara das Patronatsfest der Heiligen Barbara gefeiert. Wie auch im Vorort Candelaria gibt es in Santa Bárbara eine Kirche mit einem Platz, der den zentralen Punkt der Fiesta darstellt.

September

Jedes Jahr an einem anderen Datum im September gibt es in Icod de los Vinos die Fiesta del Cristo y Festival del Drago mit verschiedenen Veranstaltungen. Meistens hängen in den Schaufenstern der Geschäften kleine Plakate mit den Ankündigungen der Festivitäten. Eine weitere Möglichkeit sich zu informieren bietet eine Informationstafel vor dem Rathaus.

Oktober

Am 12. Oktober ist der spanische Nationalfeiertag Día Nacional de España. An diesem Tag finden hin und wieder Veranstaltungen statt, aber hauptsächlich wird er von den Einheimischen als freier Tag begrüßt. An diesem Tag sind in Icod alle Geschäfte geschlossen, man sollte also gegebenenfalls vorher einkaufen oder sich darauf einstellen, daß man unter Umständen recht weit fahren muß, um noch einen offenen Laden zu finden.

November

Tabla-Rennen Las Tablas Icod

Wie in ganz Spanien ist auch in Icod de los Vinos am 1. November Allerheiligen (Todos los Santos). An diesem Tag sind die Geschäfte geschlossen und viele Einheimische zieht es auf die Friedhöfe und in die Kirchen. Am Abend vorher, am 31. Oktober, wird in Icod jedoch auch Halloween ausgelassen gefeiert. In schaurig-schöner Stimmung gibt es zahlreiche Veranstaltungen.
Eines der größten und beliebtesten Feste wird Ende November, am 29./30., mit dem Día de San Andrés gefeiert. In Icod de los Vinos wird an diesen Tagen traditionell der neue Wein vorgestellt. Dazu gibt es zahlreiche Stände in den Straßen, die Wein, Kastanien und andere Leckereien anbieten. Das Besondere ist aber das Tabla-Rennen, das es so nur in Icod de los Vinos gibt. Dabei rutschen Kinder und Erwachsene auf allen möglichen Arten von Brettern die steilen Straßen der Innenstadt hinunter bis sie schließlich von einem Reifenstapel aufgehalten werden. Vor allem in den höher gelegenen Orten kann man den gesamten November über auf Kinder treffen, die fleißig üben. Man sollte sich zu dieser Zeit also nicht wundern, wenn man öfter Reifenstapel mitten auf der Straße sieht.

Dezember

Im Dezember ist natürlich vor allem die Weihnachtszeit zu erwähnen. Die Straßen und Häuser sind wunderschön geschmückt und beleuchtet. An vielen Häusern wird den ganzen Monat gearbeitet und es kommen ständig neue Dekorationen und Lichter hinzu. Jedes Jahr sehr sehenswert ist die tolle Beleuchtung des Rathauses. Abgesehen davon gibt es noch zwei nationale Feiertage: am 6. Dezember der Tag der Verfassung (Día de la Constitución) und am 8. Dezember Maria Empfängnis (La Immaculada Concepción).
Das Jahr geht dann am 31. Dezember mit verschiedenen Feierlichkeiten zu Silvester zu Ende - aber man weiß ja, daß es nur noch ein paar Tage bis zur nächsten Fiesta sind, wenn am 6. Januar die Heiligen Drei Könige kommen.

 

Essen & Trinken

Typisch essen auf Teneriffa

In den Restaurants von Icod de los Vinos findet man neben internationalen Gerichten auch zahlreiche einheimische Spezialitäten. Die ortstypischen Gerichte sind zwar meist recht einfach, aber sehr nahrhaft und lecker, denn sie werden oft mit aromatischen Kräutern verfeinert.

 

Fischgerichte

Besonders guten, frischen Fisch erhält man in den Restaurants in der Bucht Playa San Marcos. Zu den beliebtesten Fischgerichten gehören Atún (Thunfisch), Sama (Rotbrasse), Lenguado (Seezunge), Calamares (Tintenfischringe), Gambas (Garnelen), Sardinas (Sardinen) oder Sopa de pescado (Fischsuppe). Fischfilets werden gegrillt, gebraten oder mit einer Salzkruste überzogen.

Fleischgerichte

Puchero ist ein Fleischeintopf, den man gelegentlich auf den Speisekarten der Restaurants findet. Daneben ist Conejo (Kaninchen) eine weitverbreitete Spezialität, die oft mit Weißwein-Soße (Conejo en salmorejo) angeboten wird. Ziegenfleisch (Carne de Cabra) wird ebenfalls häufig angeboten.

Sonstige Gerichte

Potaje de verduras (Gemüsesuppe) und Gabanzos (Kichererbsen) sind typisch kanarische Gerichte, die gern als Vorspeise gegessen werden.
Ganz typisch für die Kanaren sind Papas agrugadas, kleine Pellkartoffeln, die ungeschält und mit einer dicken Salzkruste gegessen werden. Sie gibt es oft als Beilage zu Hauptgerichten.

Gofio

Gofio ist ein Mais-Mehl (gibt es auch mit Gerste vermischt), das traditionell für verschiedenste Gerichte verwendet wird. Es kann zum Andicken von Soßen und Suppen genutzt werden, aber es werden auch Brote und Süßspeisen damit hergestellt. Gofio hat einen hohen Stellenwert bei den Einheimischen, denn schon die Guanchen, die Ureinwohner der Kanaren, rösteten Mais um Gofio herzustellen.

Mojos

Zu den verschiedenen Hauptgerichten (egal, ob Fisch oder Fleisch) und als Vorspeise mit Brot kann man die traditionellen Mojos (Soßen) genießen. Meist gibt es Mojo rojo (rote Soße) und Mojo verde (grüne Soße). Bei der Mojo rojo handelt es sich um eine Soße, die mit Paprika, Peperoni- oder Chillischoten hergestellt wird. Sie ist meistens scharf. Mild ist dagegen die Mojo verde, die aus Paprika und Koriander hergestellt wird. Dabei hat jeder sein eigenes Rezept, so daß die Soßen immer etwas anders schmecken.

Tapas

Auf Teneriffa gibt es zahlreiche Bars, in denen Tapas angeboten werden. Dabei handelt es sich um kleine Häppchen für zwischendurch. Die Auswahl ist riesig, einige typische Beispiele sind: Albóndigas (Fleischbällchen), Carne con papas (Fleischstückchen in Soße mit Kartoffeln), Pinchos (Fleischspießchen), Tortilla (Omelette) oder Gambas al ajillo (Garnelen in Olivenöl und Knoblauch).

Nachspeisen

Typisch kanarische Nachspeisen sind meistens sehr süß und haben auch entsprechende Kalorien. Besonders oft bekommt man Flan (Karamellpudding) und Bienmesabe (Mandelcreme).

Getränke

Besonders Kaffee-Liebhaber können sich über eine große Auswahl freuen. Neben Café con leche (Milchkaffee) und Café solo (Espresso) gibt es als Besonderheiten Cortado natural (kleiner Kaffee mit Milch) und Cortado leche leche (kleiner Kaffee mit Kuhmilch und Kondensmilch). Als weitere Varianten kann man Carajillo (mit Cognac) oder Zaperoco oder Barraquito (mit Likör, Zimt und Zitronenstückchen) bestellen.
Neben internationalen Biersorten werden auf Teneriffa verschiedene Biere hergestellt, zu den bekanntesten gehören Tropical und Dorada.

Weine

Natürlich gehören die einheimischen Weine zu den Spezialitäten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Besonders in und um Icod de los Vinos wird viel Wein angebaut, wie der Name schon vermuten läßt. In der Nähe des Drachenbaums gibt es einige Bodegas (Weinstuben), in denen man den einheimischen Wein kostenlos verköstigen kann.

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